MADE IN GERMANY: Musikvideo für Chefket online

WDR: "Made in Germany" hatte er (Chefket) geschrieben, nachdem er eine Dokumentation über deutsche Waffenexporte gesehen hatte. 2020 ist das Thema aktueller denn je, findet Chefket, deswegen hat er ein Videoclip in Zusammenarbeit mit Filmregisseur Julius Grimm veröffentlicht. Darin geht es direkt mit einer Warnung los: "Das Video enthält gewaltsame Szenen, die verstörend wirken können." Darauf Folgen reale Bilder von Gewehren, Panzern und Kriegsgebieten. Von schießenden Menschen und flüchtenden Menschen.

Auch Szenen aus der politischen Riege sind eingebaut, zum Beispiel von Bundesminister Peter Altmaier bei einer Pressekonferenz, in der er die Waffenexportpolitik Deutschlands rechtfertigt. 2019 erreichten die Waffenexporte einen Rekordwert, immer noch sind deutsche Rüstungsgüter in Krisengebieten im Einsatz. Deshalb will Chefket erneut das Thema in die Öffentlichkeit rücken. "Ich hoffe, dass die Leute den Song verstehen, ihn teilen und darauf aufmerksam machen, dass wir als Deutsche auch verantwortlich dafür sind, wenn Menschen aus Kriegsgebieten hierher flüchten müssen." Chefket hofft, dass sich alle einige sind, dass Krieg niemals unterstützt werden darf. Das Video endet mit dem Hashtag #leavenoonebehind."